Tischtennis-Talent Jonas Franzel trainiert erfolgreich mit DynamicEye

Jonas Franzel, Tischtennis Nachwuchstalent vom TTF Bönen, D-Kader  und zukünftiger Zweitligist kam im Februar mit seinem Vater und Coach Christain Franzel zu uns, um SportsVision-Training zu beginnen. Hier sein Erfahrungsbericht:IMG_0466

Schon vor Jahren hatten meine Trainer und ich das Gefühl, dass mein Sehvermögen nicht optimal ist, aber alle durchgeführten „klassischen“ Untersuchungen beim Augenarzt blieben ohne Befund. Doch als das Niveau immer höher wurde und das Spiel immer schneller, wurden diverse Probleme immer offenkundiger. Ungewohnte Spielbedingungen, neue Gegner, unvorhergesehene Spielsituationen (z.B. nach einem Netzroller) machten mir so zu schaffen, dass ich manchmal weit von meinem Leistungsvermögen entfernt war. Oft traf ich die Bälle nur im Randbereich, mit der Kante oder verfehlte diese ganz. Hinzu kam, dass ich oft (meist in entscheidenden Spielsituationen) einfach auf dem Boden wegrutschte und dann dachte, meine Schuhe oder der Boden seien nicht in Ordnung gewesen. Häufig war ich auch der Meinung, dass der ankommende Ball das Netz gestreift hat oder der Tisch schmutzig sei und deshalb der Ball versprungen sei. Nach einigen (Video-)Analysen musste ich dann erkennen, dass dies nicht tatsächlich so war, sondern nur von mir so wahrgenommen wurde. Aber warum? Immer wieder kam es vor, als würde einfach nichts klappen. Zum Glück sind wir dann auf den Begriff des „dynamischen Sehens“ gestoßen. Eine Mutter eines Kader-Kollegen berichtete davon und davon, dass es diesbezüglich spezielle Untersuchungen gäbe. Da erinnerte ich mich auch daran, dass es mal eine Dokumentation über Timo Bolls überragendes Sehvermögen gab und so kamen wir letztlich nach einer Internet-Recherche auf Stefanie Hennigfeld und Sabine Nebendahl von DynamicEye. Schnell wurden Termine gefunden, um eine spezielle Untersuchungsreihe durchzuführen und anschließend die Ergebnisse zu analysieren und zu besprechen. Das was dabei herauskam, war beeindruckend: die ermittelten Schwächen und deren Konsequenzen passten verblüffend zu den gemachten (negativen) Erfahrungen und hätten in Bezug auf die daraus resultierenden technischen Probleme genauso von einem Trainer stammen können, der mich jahrelang betreut. Auch wenn es vielleicht komisch klingt, aber mit dieser „Diagnose“ fühlte ich mich fantastisch, da nun etwas, was manchmal unerklärlich über einen hereinzubrechen schien, einen Sinn ergab. Und nicht nur das: man bekam dadurch nicht nur eine Erklärung, sondern direkt auch eine Perspektive, diese Schwächen abzustellen. Denn dieser Bereich kann eben auch gezielt trainiert werden! Es ging mir ja nicht primär darum, Erklärungen (oder gar „Ausreden“) zu finden, sondern etwas dagegen tun zu können. So war auch schnell klar, dass ich mir eine Zusammenarbeit wünschen würde, ließ einen Trainingsplan ausarbeiten und erwarb (auf mein „Budget“ abgestimmt) die passenden Trainingsgeräte.
IMG_0467Das Training welches ich nun seit einiger Zeit durchführe, ist nicht immer leicht und erfordert ein ordentliches Maß an Disziplin und Ehrgeiz, aber das ist ja in anderen Beichen des Leistungssports nicht anders. Und dass dort neben dem primären Sport auch andere Dinge gezielt trainiert werden wie Ausdauer und Kraft, ist auch nicht neu – es verblüfft eher, dass dieser so elementare Bereich der visuellen Wahrnehmung erst jetzt so richtig gezielt von mir trainiert wird – zumal ich auf diesem Gebiet echt „aufzuholen“ habe. So gehören nun seit geraumer Zeit Brockschnur, Akko- und Prismen-Flipper und der Eyeport zu meinem wöchentlichen Training. Echtes Highlight sind in diesem Zusammenhang die neuen Geräte FitLight und die Impulse-Brille. Das macht einfach auch noch unglaublichen Spaß damit zu trainieren. Das FitLight lässt sich frei programmieren und erstaunlich Sportart-spezifisch einsetzen um die Reaktion zu testen und zu schulen. Am besten hat mir gefallen, dass man quasi gegen sich selbst antreten kann indem man versucht, immer schnellere Zeiten zu erzielen. Fast noch mehr hat mich die Impulse-Brille fasziniert: einfach einstellen, aufsetzen und los geht’s mit allem Möglichen, was mit bewegten Objekten zu tun hat: Bälle jonglieren, fangen oder einfach „normal“ trainieren. Ich bin schon jetzt darauf gespannt, wie sich das in Zukunft zusätzlich auf meine Leistung auswirken wird.
Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich auf DynamicEye aufmerksam geworden bin und dort in Stefanie Hennigfeld und Sabine Nebendahl so wichtige Unterstützung gefunden habe. Tischtennis ist von den Anforderungen ein sehr komplexer Sport, so dass man nicht alles auf einen Bereich reduzieren kann, aber die Leistungssteigerung, die ich seit Beginn des Trainings erzielt habe, hat mir sehr geholfen, in der nächsten Saison für einen Zweitligisten spielen zu können!


 

 


 

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