Visualtraining bei NRW.TV

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Letzte Woche hattte ich die Möglichkeit bei NRW.TV das Thema Visualtraining zu präsentieren. Es geht um Kindertraining aber auch um  das SportsVision-Training. Herzlichen Dank an die sehr nette Moderatorin Sophie Hofer!!! Viel Spaß beim Zugucken.

Interview Teil 1 

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und Teil 2 

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Neuer Ausbildungslehrgang "Visualtrainer"

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Im Mai startet der neue Ausbildungslehrgang zum „VISUALTRAINER“. 
Ausbildung Visualtrainer 2014

in der von uns angebotenen Ausbildung lernen die Teilnehmer Sehfunktionen (Blickmotorik, Beidäugigkeit, Akkommodationsfähigkeit) zu vermessen. Sie überprüfen, wie die Weiterleitung des Sehreizes an das Gehirn bewerkstelligt wird und wie der Kunde den visuellen Reiz in eine angemessene Tätigkeit umsetzt (zum Besp. Auge-Hand-Koordination). Sie lernen, welche Einflussfaktoren auf das visuelle System einwirken (zum Beispiel Balance, Orientierung, frühkindliche Reflexe) und wie man Sehstress herausfindet. 

Ziel ist es, den Kunden richtig einzustufen und ihm ein gezieltes Training anzubieten. Für jeden Kunden sieht das Training anders aus, denn das Training kann nur erfolgreich sein, wenn der Trainer genau herausfindet, wo genau das Problem liegt. Auch die Intensität des Trainings ist abhängig vom Stand der Leistungsfähigkeit des Kunden. So muss jemand, der viel am Bildschirm arbeitet, eine Möglichkeit finden, sich zu entspannen. Jemand der alterssichtig wird, muss eher Spannung aufbauen. Ein Kind, das schon Probleme in der Augenbeweglichkeit hat, braucht vielleicht eher ein Training der Koordination. Jeder Mensch ist anders. Darum muss vermessen werden!
Die Ausbildung zum Visualtrainer gliedert sich in 2 Module à 4 Tagen. Im ersten Modul liegt der Fokus auf Screening & Diagnostik, im 2. Modul auf dem Training. Der Visualtrainer-Lehrgang ist auch die Voraussetzung zur weiterführenden Ausbildung zum DynamicEye – SportsVision Trainer

Die Ausbildung ist geeignet für alle, die sich für das Thema Sehen, Augen, Lernen und Sport interessieren – u.a. Augenoptiker, Funktionaloptometristen, Orthoptisten, Heilpraktiker, Sporttrainer, Pädagogen, Lernförderinstitute, Gesundheitsberater, Therapeuten, Sehtrainer, die sich fortbliden möchten etc. Voraussetzung zur Teilnahme ist allerdings keiner dieser Berufe, dafür aber Interesse und Begeisterung für Neues.

Wie Lehrern die Augen für visuelle Probleme von Schulkindern geöffnet werden könnten

Diskussion über Wirksamkeit verschiedener Methoden bei Binokularstörung



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In der DOZ – Deutsche Optiker Zeitung erschien im Frühjahr ein Artikel über eine durchgeführte Studie mit dem Titel „Visuelle Defizite und Lese-Recht-Schreib-Probleme bei deutschen Schülern der dritten Klasse“.
Im September dann die dazugehörigen Leserbriefe – hier als Pdf beigefügt.
 

Präsentation1 Was mich dabei wirklich anficht, ist die Vehemenz, mit der die einzelnen Parteien, „ihre“ Behandlungsmethoden als die einzig Wahre und einzig Legitime darstellen und diese offensichtlich sogar bis aufs Blut verteidigen wollen. Da wird verbal um die Validität von Studien gekämpft, Prismenkorrektur als das unanfechtbare Allheilmittel einerseits und Funktionaloptometrie und Visualtraining andererseits als der Weisheit letzter Schluß propagiert.

Was dabei völlig aus den Augen verloren wird, ist das Wohl der Menschen, die zu uns kommen und bei denen so oft ein ungeheuer großen Leidensdruck vorherrscht. Ich empfinde es nahezu als Verbrechen, auf dem Rücken dieser Menschen – ob Klein oder Groß – den Kampf um den Stein des Weisen durchzufechten. Ein Seh- oder Visualtrainer, der bei seinen Kunden über die Behandlungsmethoden von Augenärzten und/oder Orthoptisten schimpft, ist dabei in meinen Augen genauso zu verurteilen wie ein MKH-Augenoptiker, der  ausschließlich Prismen verordnet und ein Funktionaloptometrist, der sich über alle gängigen Praktiken stellt. Das einzige, was dabei passiert, ist dass der Kunde – wie gesagt versehen mit großem Leistungsdruck – obendrein noch völlig irritiert wird und gar nicht mehr weiss, wem und welcher Schule er nun glauben soll.
Warum können all die „Augenberufler“ nicht sinnvoll miteinander arbeiten und sich in ihren jeweiligen Strategien ZUM WOHLE DES KUNDEN ergänzen. Ich bin überaus dankbar, dass ich ein Netzwerk von Augenoptikern, Orthoptisten und Funktionaloptometristen habe, so dass mein Kunde sich stets gut aufgehoben fühlt und nicht permanent zwischen die Stühle gesetzt wird und sich zwischen zwei oder drei Behandlungsmethoden entscheiden muss.  Es gibt einfach kein eindeutiges entweder / oder!

Denn eines sollten wir doch nicht vergessen – jeder Mensch ist unterschiedlich und so sind seine visuellen Fähigkeiten und die möglichen Behandlungsmethoden. Ob Operation, MKH, Occlusion, Prismen, Visualtraining oder eine Kombination aus allem das Mittel der Wahl ist: Was hilft, hilft!!! So einfach ist das – und jetzt lasst uns mit dem vehementen Diskutieren um das einzig Wahre aufhören, denn das gibt es nicht. Und die Kinder aus der Studie und noch viele andere warten darauf, dass ihnen geholfen wird.

Warum sag einem das keiner?

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Hier spricht ein Vater aus, was ich so oft schon in meiner Praxis gehört habe: „wenn es doch so relativ eindfach ist, das visuelle Problem meines Kindes durch Training in dn Griff zu bekommen, warum um alles in der Welt erfährt man davon nirgendwo etwas“.

Vielleicht hilft noch mehr Mund-zu-Mund-Propaganda dabei, vielen kleinen und großen Menschen bei ihren Problemen mit Sehen und Wahrnehmung zu helfen.

Link zum Video

Referentin auf dem Deutschen Optiker Kongress in Köln

kongress neuAm 4. und 5. September findet in Köln der Deutsche Optiker Kongress statt.

Ich wurde eingeladen, dort einen Vortrag über Visualtraining zu halten:

 

04.09.2013     16.45 – 17.15
Seh- und Visualtraining – Ein Zukunftsfeld in der Gesundheitsprävention
• Methodik und Voraussetzungen
• Anwendungsbereiche und Zielgruppen
• Geschäftsmodell und Perspektive
Stefanie Hennigfeld, Visualtrainerin, Durchblick – Zentrum für Sehtraining

Das ausführliche Programm gibt es hier: Programmbroschürereferenten

…. und Rene, ich freue mich auf Dich!!!

 

 

 

 

Konvergenzinsuffizienz und Schulversagen

imageGute Ausführung zu einem der möglichen visuellen Probleme, der Konvergenzinsuffizienz und der damit verbundenen Leistungseinschränkung von dem amerikanischen College of Optometrist in Vision Development, http://www.covd.org

So oft werde ich gefragt, „warum sagt mir das denn keiner?“, zumal das entsprechende Training leicht ist und die Erfolge sehr  schnell sichtbar. Daher freue ich mich über solche Beiträge, die das Thema in die Welt bringen.
Visualtrainer und Funktionaloptometristen in Deutschland findet man über Google, die http://www.WVAO.org, oder mich einfach anschreiben für Empfehlungen von Kollegen im deutschsprachigen Raum.

Wahrnehmen – Lernen – Wnkelfehlsichtigkeit

pfostentestIn diesem Artikel der DOZ wird der Zusammenhang zwischen Wahrnehmung und Lernen beschrieben. Schon das  Schriftbild des Kindes (oder später Erwachsenen) kann visuelle Defizite, wie sie zum Beispiel bei einer Winkelfehlsichtigkeit auftreten, sehr offensichtlich zeigen. Auch der Pfostentest (hier links) gibt Aufschlüsse.

Hier ein Auszug aus dem Artijkel, der Lehrer und Eltern die Augen für die Ursache der Probleme ihrer Kinder öffnen könnten:

Aktuelle Situation an Schulen

Haben immer mehr Kindern Probleme, Wortbilder orthographisch richtig zu speichern und diese bei Bedarf sicher automatisiert zu reproduzieren? Die allzu gerne ignorierte Differenz zwischen phonetischem und visuellem Wortbild ist trotz mehrerer Rechtschreibreformen ein historisch unveränderter Ballast. Auch die der Norm angenäherte und klare Handschrift fällt zunehmend schwerer. In der Praxis sind viele Auffälligkeiten zu beobachten. Eine Auswahl, wobei nicht immer alle gemeinsam bei einem Kind auftreten müssen:

? Nachfahren von Buchstaben oder Linien bereitet Probleme
? Blicksprünge beim Lesen horizontal und vertikal
? Wortbilder sind entweder nur schwach gefestigt oder unklar
? Leseschwierigkeiten durch Buchstabenauslassungen oder
Buchstabenvertauschungen (b-d, m-mm, g-k, n-r)
? Schwierigkeiten, sich Mengen vorzustellen und daher ist die Zuhilfenahme der Finger (taktile Hilfe) selbst bei kleinsten Mengen nötig 
? Anstrengungsbeschwerden bei Nachsehaufgaben
? Orientierungslosigkeit auf Schulbuchseiten
? Höhenangst oder Probleme in der Koordination der Bewegungen

Diese Auffälligkeiten bestätigen, dass es offensichtlich viele
Kinder gibt, deren Fertigkeit zur Integration der visuellen Reize und deren Fähigkeit zu adäquater motorischer Umsetzung gestört oder unzureichend ist.

Neben der nicht unumstrittenen Prismenkorrektion ist das Visualtraining in sehr vielen Fällen so erfolgreich, dass schon in kurzer Zeit große Verbesserungen u.a. in den oben aufgeführten Bereichen sichtbar werden.

Hier der ganze Artikel:
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